Brandgeruch, Flächen- und Schwellenbrand
Hitze führte zu mehreren Einsätzen

Drei Einsätze unmittelbar hintereinander musste die Rheinstettener Abteilung bei hochsommerlichen Temperaturen abarbeiten. Zunächst galt es eine Familie zu beruhigen, die die Feuerwehr rief, weil in der Wohnung Brandgeruch wahrnehmbar war. Die Überprüfung durch die Feuerwehr, die mit dem Hilfeleistungslöschfahrzeug die Einsatzstelle angefahren hatte, ergab, einen überhitzes Dachgeschoss. Hier entstanden in Verbindung mit dem durch die Sonne aufgeheizten Karmin Gerüche, die einem Schwelbrand ähnlich waren. Noch nicht wieder ins Feuerwehrhaus zurückgekehrt wurde die Besatzung zu den Bahngleisen im Bereich Epplesee gerufen. Bei der Anfahrt konnte der Brand wesentlich südlicher im Gewann Basheide lokalisiert werden. Aufgrund der großen Fläche und weil auf beiden Seiten der Bahngleise Flammen züngelten wurden weitere Fahrzeuge nachalarmiert und der Notfallmanager der DB AG zur Einsatzstelle gerufen. Parallel wurde die Sperrung der Gleise bei der Notfallleitstelle beantragt. Schließlich mussten über 400 m² Gestrüpp und Grasflächen mit mehren Rohren und Feuerpatschen gelöscht werden.
Nico zieht um
Alles Gute
Unser Kamerad Nico wechselt seinen Arbeitsplatz und zieht in diesem Zusammenhang zurück in seine alte Heimat. Nico war rund drei Jahre Mitglied unserer Einsatzabteilung und hat in diesem Zeitraum mehrere Lehrgänge absolviert. Auch das Leistungsabzeichen Baden-Württemberg legte er während dieser Zeit erfolgreich ab. Aufgrund seiner Berufsausbildung engagierte er sich besonders im medizinischen Bereich bei uns. Daher sorgte er sich um unser medizinisches Equipment und hielt manchen Unterricht, bei dem seine große Praxiserfahrung und seine kameradschaftliche Art herausragte. Eine Gruppe enger KameradInnen überaschte ihn mit einer Überraschungsfete, bei der gegrillt wurde und Nico sogar noch eine kleine Feuerwehraufgabe meistern musste.
Lieber Nico wir wünschen Dir ALLES GUTE und freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen, vor allem ja auch, weil Du unseren diesjährigen Ausflug organisierst hast, der uns in Deine Heimat führen wird.
Brand in Schreinerei mehrere Personen vermisst
Am Montag den 22.06. machten sich drei Löschfahrzeuge und der Rüstwagen der Feuerwehr Rheinstetten auf den Weg in den Gewerbering. Bei der dortigen Schreinerei Fahrner drang dichter Rauch und Feuer aus der Werkhalle. Einige Anwohner schauten bereits besorgt aus den Fenstern als das erste Löschfahrzeug vor der Schreinerei anhielt. Drei Personen seien in der Schreinerei vermisst, so die Aussage eines Mitarbeiters. Sofort begaben sich Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die verrauchte Halle.
Nächtlicher Verkehrsunfall auf der Bundesstrasse 36
Drei Verletzte nach Kollision
Am frühen Sonntagmorgen kam es auf der B36, Höhe Hauptstraße Forchheim, zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden. Ein aus Karlsruhe kommender Jeep, welcher vermutlich bei Rot über die Ampel fuhr, kollidierte mit einem aus Forchheim kommenden SUV. Dieser wurde auf die Seite geschleudert und prallte gegen einen Schildpfosten und riss diesen aus seiner Verankerung.
Noch vor dem Eintreffen der Rheinstettener Feuerwehr, konnten sich alle an dem Unfall beteiligten Personen selbständig aus ihren Fahrzeugen befreien. Die Feuerwehr übernahm bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Versorgung der verletzten Personen und stellte den Brandschutz sicher. Des weiteren wurde die Unfallstelle weiträumig abgesperrt, sodass die B36 in Richtung Rastatt für mehr als eine Stunde gesperrt war.
Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehr Landkreis Karlsruhe
Fünf geniale Tage im Lager in Linkenheim-Hochstetten
Mit über 30 Jugendlichen nahmen die beiden Jugendgruppen der Rheinstettener Jugendfeuerwehr am traditionellen Kreiszeltlager der Jugendfeuerwehr Landkreis Karlsruhe in der Gemeinde Linkenheim-Hochstetten teil. In der Zeit vom 03. bis 07. Juni entstand auf dem Gelände des TV Hochstetten ein Zeltplatz, der wie eine Kleinstadt aussah. Der Küchenzug des Landkreises Karlsruhe versorgte die Teilnehmer täglich mit Frühstück, Mittagessen und Abendessen - eine Vollpension wie man sie von einem Hotel kennt.
Nachdem ein Team von Betreuern und Helfern aus den Einsatzabteilungen schon am Tag zuvor die Zelte der Jugendfeuerwehr Rheinstetten aufgebaut hatten, konnten die Teilnehmer am Mittwoch gleich nach ihrer Ankunft die Zelte beziehen und das super Wetter genießen.



