Drei Personenrettung mit Drehleiter an zwei Tagen
Beide Abteilungen der Feuerwehr Rheinstetten wurden am Dienstagvormittag um 11:17 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenzentrum im Stadtteil Mörsch alarmiert. Bei der Erkundung vor Ort konnte festgestellt werden, dass die Rohrleitungen des Gebäudes mit heißem Wasser gespült wurden und die Brandmeldeanlage aufgrund von einhergehendem Wasserdampf aus einer Dusche ausgelöst hatte. Die Räumlichkeiten wurden belüftet und die Einsatzstelle an einen Verantwortlichen übergeben. Die Feuerwehr Rheinstetten war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort war ein Streifenwagen der Polizei.
Rückblick über ereignisreiches Feuerwehrjahr mit 234 Einsätzen - standing ovations - für Bernd Nagel
Bereits im Januar leiteten anstelle des verhinderten Abteilungskommandanten Steffen Hary seine Stellvertreter Marko Köninger und Tim Kertzscher eine harmonische Jahreshauptversammlung der Feuerwehrabteilung Rheinstetten. Neben vielen Einsatzkräften der Abteilung Rheinstetten konnten sie auch die Gemeinderäte Christina Dik (JL) und Christian Spörl (CDU) begrüßen. Beim Totengedenken wurde besonders an den verstorbenen Egon Reis gedacht.
Der Jahresrückblick war der erste, nachdem vor einem Jahr das neue Abteilungsführungstrio gewählt worden war. Alle drei waren sich einig, dass sie sehr spannende, oft herausfordernde und manchmal auch recht schwierige Aufgaben zu meistern hatten. Mit ihrem Fazit „Wir sind stolz, mit und für euch diese Abteilung zu führen“, stellten sie klar, dass sie ein gutes Team sind, Gemeinsamkeit fördern und erweitern wollen und weiterhin motiviert sind.
Zwei neue Atemschutzgeräteträger für die Abteilung Rheinstetten

Vom 17.02. bis 01.03. fand an fünf Terminen ein Lehrgang für Atemschutzgeräteträger an der Atemschutzübungsanlage des Landkreises Karlsruhe in Linkenheim-Hochstetten statt. Neben zehn Teilnehmern aus den Feuerwehren Bretten, Ettlingen, Graben-Neudorf, Ubstadt-Weiher und Flehingen nahmen auch Arthur Kieser und Julian Schorpp aus der Feuerwehr Rheinstetten teil.
Der Lehrgang startete mit theoretischen Grundlagen, die für das Tragen von Atemschutzgeräten notwendig sind, sowie einer ersten Gewöhnung an die für alle Teilnehmenden neue und besondere Ausrüstung. Neben der Personensuche im Dunkeln und dem Anwenden der richtigen Vorgehensweise, galt es stets mit Bedacht und ausreichendem Eigenschutz in eingespielten Stresssituationen richtig zu handeln.
Nach der abgelegten Belastungsübung, welche die körperliche Fitness der Teilnehmenden unter Beweis stellte, musste noch eine zusätzliche schriftliche Prüfung absolviert werden. Nachdem die schriftliche Prüfung abgelegt worden war, war die Vorfreude auf die Ausbildung im Brandcontainer und die praktische Prüfung bei den Teilnehmern sehr groß. Nach einem Training zum Absuchen von Räumen, gab es zur Stärkung eine Pause.
Drei Einsätze für die Abteilung Rheinstetten in der vergangenen Woche
Die Abteilung Rheinstetten wurde am Faschingsdienstag um 17:37 Uhr zur Überlandhilfe für die Feuerwehr Karlsruhe zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person in die Karlsruher Nordstadt alarmiert. Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug aus Rheinstetten unterstützt vorübergehend in diesem Einsatzbereich aufgrund eines defekten Fahrzeuges der Feuerwehr Karlsruhe mit der verbauten mechanischen Zugeinrichtung bei technischen Hilfeleistungen. Die Abteilung Rheinstetten war mit einem Fahrzeugen auf Anfahrt, konnte jedoch die Alarmfahrt aufgrund der Rückmeldung von der Einsatzstelle, dass beim Unfall keine Person eingeklemmt worden war, abbrechen.
Rheinstettener Drehleiter kam in Malsch-Waldprechtsweier zum Einsatz
Die Drehleiter der Feuerwehr Rheinstetten wurdem am Samstagvormittag gegen 9:30 Uhr zur Überlandhilfe zu einer Einsatzstelle des Rettungsdienstes nach Malsch in den Stadtteil Waldprechtsweier alarmiert. Es galt eine Person aus dem zweiten Obergeschoss eines Wohnhauses für den Rettungsdienst auf Bodenniveau zu bringen. Üblicherweise unterstützt die Feuerwehr Ettlingen mit ihrer Drehleiter in Malsch und dessen Ortsteilen, jedoch stellte sich heraus, dass die Ettlinger Drehleiter aufgrund der Örtlichkeit, Entfernung des Wohnhauses zur Aufstellfläche und dem Gewicht des Patienten nicht eingesetzt werden konnte.
