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Feuerwehr Rheinstetten
Am Gestadebruch 1
76287 Rheinstetten
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News 2010

Feuerwehrbesuch aus Fernost

altWeit gereisten Besuch erhielt die Feuerwehr Rheinstetten. Feuerwehroffiziere vom dortigen Innenministerium, sowie von der südkoreanischen Feuerwehrschule in Gyeonggi besuchten im Rahmen ihres einwöchigen Deutschlandaufenthaltes die Rheinstettener Wehr. Kommandant Kästel erläuterte den Gästen Struktur und Aufbau der Rheinstettener Wehr und zeigte Feuerwehrhaus und Fahrzeuge. Über den Ausbildungsstand der Wehrleute konnten die drei Männer und eine Dolmetscherin sich dann selbst überzeugen, denn bei einer Übung wurde ein Verkehrsunfall beübt. Bei der Übung galt es aus zwei aufeinander gefahrenen Pkws eingeklemmte Personen zu retten. Da ein Pkw umgekippt war musste zunächst die Lage stabilisiert werden. Die von der Feuerwehr eingeleitete patientenschonende Rettung aus den Unfallwracks erfolgte mit Unterstützung durch Mitglieder des DRK Forchheim, die bei der realistischen Übung mitwirkten. Das ruhige und professionelle Vorgehen machte einen großen Eindruck auf die Gäste, die mitteilten, ähnliche Techniken und Taktiken im Feuerwehreinsatz einzusetzen. Kein Wunder, ist Südkorea doch ein Land mit viel „High Tech“. Besonders freuten sich die Besucher, die sich besonders für das Freiwillige Feuerwehrwesen interessierten, dass auch Oberbürgermeister Sebastian Schrempp es sich nicht nehmen ließ die Gäste zu begrüßen.

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Einsatzübung des Gefahrgutzuges Landkreis Karlsruhe Süd

altAm Mittwoch, den 20.10.2010 fand um 19:30Uhr, bei der Firma Dr. Oetker in Ettlingen eine Einsatzübung des Gefahrgutzuges Landkreis Karlsruhe Süd, bestehend aus der Freiwilligen Feuerwehr Ettlingen: Abteilung Bruchhausen, Ettlingenweier, Ettlingen Stadt sowie der Freiwilligen Feuerwehren aus Rheinstetten und einer Ergänzungseinheit aus Malsch, statt.

Die Übung wurde gemeinsam mit der Firma Dr. Oetker und der Feuerwehr nach verschiedenen Gesichtspunkten ausgearbeitet. Übungsannahme war, dass es in einem Rohrsystem auf dem Dach einer Produktionshalle zu einem Amoniakaustritt kam und im nahe gelegenen Wohngebiet eine massive Geruchsbelästigung festgestellt wurde. Daraufhin wurde die Feuerwehr und ein Verantwortlicher der Firma alarmiert. Die ersteintreffenden Feuerwehrleute nahmen Absperr- und Erkundungsmaßnahmen war. So wurde u. a. ein, mit Atemschutz und Chemikalienschutzanzug ausgestatteter, Trupp auf das Gebäudedach befohlen. Parallel dazu wurden weitere Einsatzkräfte nachgefordert, um Messungen in der Umgebung durchzuführen. Aufgrund der Witterungslage konnte eine vermeintliche Ausbreitung der giftigen Dämpfe nicht ausgeschlossen werden. Nachdem klar war, aus welcher Leitung die Amoniakdämpfe austraten, wurde ein weiterer Einsatztrupp der Feuerwehr mit Atemschutzgeräten und Chemikalienschutzanzügen ausgestattet und unter Anleitung des verantwortlichen Technikers der Firma Dr. Oetker, in das Maschinenhaus geschickt, um die Hauptschieber der Amoniakanlage zu schließen. Nach kurzer Zeit war die Lage unter Kontrolle. Nun konnten sich weitere Einsatztrupps der Feuerwehr zu Messungen innerhalb des Gebäudes begeben um auch hier die Gefahrenlage zu stabilisieren. Insgesamt war der Gefahrgutzug Landkreis Karlsruhe Süd mit 30 Einsatzkräften und 6 Fahrzeugen an der Übung beteiligt.

Nachruf

Die Stadt Rheinstetten trauert um Oberbrandmeister Richard Rimmelspacher, geb. 7.10.1933, gest. 15.01.2010.

Die Stadt Rheinstetten und die Freiwillige Feuerwehr Rheinstetten trauern um eine verdiente Persönlichkeit. Richard Rimmelspacher trat am 1.07.1950 in die damalige Feuerwehr Forchheim ein. Im Jahr 1968 gründete er die Forchheimer Jugendfeuerwehr unter dem damaligen Kommandanten Georg Telpl und wurde der erste Jugendfeuerwehrwart. Diese Funktion füllte er bis 1978 aus. Von 1975 bis 1980 fungierte er als Stellvertretender Abteilungskommandant in Forchheim und bis 1992 wirkte er im Feuerwehrausschuss Rheinstetten mit.

Für 40 Jahre aktiven Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Rheinstetten wurde er 1991 mit dem goldenen Feuerwehrehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg geehrt. Darüber hinaus erhielt er für seine Verdienste um die Jugendarbeit die Floriansplakette der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg. 2001 folgte die Gemeindeehrung für 50 Jahre aktiven Dienst, bei der Richard Rimmelspacher der Ehrenteller der Feuerwehr Rheinstetten überreicht wurde. Wann immer es seine Gesundheit und Kraft zuließ, war er bei seinen Kameraden.

Der Verstorbene hat sich in langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit um das örtliche Feuerwehrwesen, um Rheinstetten und seine Bevölkerung besonders verdient gemacht und zur Förderung des Feuerschutzes auch unter persönlich hohem Einsatz beigetragen. Verantwortung für seine Mitmenschen hat sein Wirken bestimmt. Die Stadt Rheinstetten ist Richard Rimmelspacher zu großem Dank verpflichtet.

Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren.

Unsere Trauer gilt dem Verstorbenen, unser Mitgefühl seinen Angehörigen.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rheinstetten

198 Einsätze in 2009 - Herausragende Ehrungen der bisherigen Jugendwarte - Ausmusterung Löschfahrzeug 8 und Verlegung des Dekon P Fahrzeuges

Am vergangenen Samstag fand in der Keltenhalle die Jahreshauptversammlung der Freiwillige Feuerwehr Rheinstetten statt. Neben rund 100 Angehörigen der Feuerwehr konnte Feuerwehrkommandant Josef Kästel Oberbürgermeister Sebastian Schrempp, die Gemeinderäte Bernd Bauer und Gerhard Waidner, Ortsvorsteher Gerhard Bauer, Kreisrat Bernd Bistritz, Ordnungsamtsleiter Roland Becker, Feuerwehrsachbearbeiterin Ursula Kessler, stellvertretenden Kreisbrandmeister Jürgen Bordt, Unterkreisführer Thomas Schneider, Vertreter von DRK, Polizei, DLRG sowie den Feuerwehren aus Durmersheim und Au am Rhein begrüßen.

Rheinstettener Feuerwehr sammelt Erfahrungen

Mit Schutzkleidung im Rheinstettener Hallenbad „baden“ gehen

Was passiert eigentlich wenn Feuerwehrman/-frau mit persönlicher Schutzkleidung ins Wasser fällt? Diese Frage beantwortete sich die Feuerwehr Rheinstetten insbesondere mit neuen Angehörigen selbst: Gemeinsam mit KameradInnen vom Gefahrgutzug Ettlingen und dem DRK Forchheim wurde die Sommerpause des Hallenbads in Forchheim genutzt um mit Schutzkleidung und Boot „schwimmen zu gehen“. Dies war möglich, da das Hallenbadwasser wegen der alljährlichen Revisionstätigkeiten ohnehin gewechselt wurde.

Nahezu die kompletten Einsatzmittel, die der Feuerwehr bei Einsätzen am und im Wasser zur Verfügung stehen, packte Gerätewart Wolfgang Follner zusammen, damit rund 25 Einsatzkräfte mit diesen im Wasser Erfahrungen sammeln konnten. Schnell wurde klar, dass eine Wathose im zu tiefen Wasser eingesetzt wird. Denn wenn sich diese mit Wasser füllt kommt man fast nicht mehr aus dem Wasser heraus. Interessant war es auch mit Pressluftatmern unter zu „tauchen“. Dies war möglich, da die Geräte ohnehin wegen der anstehenden Überholung zum Hersteller gebracht werden mussten. Vorgesehen sind die Atemschutzgeräte der Feuerwehr für diesen Fall eigentlich nicht. Wer sich aber auf Einsätze auf und am Rhein einstellen muss, kann solch ein Szenario nicht ganz ausschließen. „Hierzu sollen diese Erfahrungen helfen“, so Feuerwehrkommandant Josef Kästel, der die Idee zum „Badetag“ hatte. Der Feuerwehrschutzanzug hält einem im Wasser länger oben, als der Einsatzanzug des DRK stellte der Forchheimer DRK-Bereitschaftsleiter Klaus Schorb, animiert durch die Feuerwehrübungen, durch Selbsttest fest. Zwar sind beide Anzüge für diesen Fall nicht vorgesehen, interessant waren die Ergebnisse aber trotzdem. Vermutlich ist die bessere „Schwimmfähigkeit“ der Feuerwehrkleidung auf deren Imprägnierung (Luftpolsterbildung) zurück zu führen.

Wie schwer es ist eine zu rettende Person aus dem Wasser ins Feuerwehrschlauchboot zu ziehen war eine weitere Erfahrung an diesem Tag. Nur gemeinsam und mit der richtigen Technik gelingt das gut. Eine ertrinkende Person mit dem Überlebensanzug ausgerüstet zu retten und dann gemeinsam herausgezogen zu werden, stellte eine weitere Übung dar. Ebenso das Anlegen und Schwimmen mit Rettungswesten. Die Absicherung der Übungen übernahm freundlicherweise das DRK Forchheim. Die Übungen wurden von Baden Media Reporter Alexander Haaser aufgezeichnet.

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