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Feuerwehr Rheinstetten
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Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Rheinstetten

198 Einsätze in 2009 - Herausragende Ehrungen der bisherigen Jugendwarte - Ausmusterung Löschfahrzeug 8 und Verlegung des Dekon P Fahrzeuges

Am vergangenen Samstag fand in der Keltenhalle die Jahreshauptversammlung der Freiwillige Feuerwehr Rheinstetten statt. Neben rund 100 Angehörigen der Feuerwehr konnte Feuerwehrkommandant Josef Kästel Oberbürgermeister Sebastian Schrempp, die Gemeinderäte Bernd Bauer und Gerhard Waidner, Ortsvorsteher Gerhard Bauer, Kreisrat Bernd Bistritz, Ordnungsamtsleiter Roland Becker, Feuerwehrsachbearbeiterin Ursula Kessler, stellvertretenden Kreisbrandmeister Jürgen Bordt, Unterkreisführer Thomas Schneider, Vertreter von DRK, Polizei, DLRG sowie den Feuerwehren aus Durmersheim und Au am Rhein begrüßen.

In seinem Bericht über das vergangene Jahr blickte Kommandant Kästel auf 198 Einsätze zurück, die sich mit 178 auf die Abteilung Rheinstetten und mit 20 Einsätzen auf die Abteilung Neuburgweier verteilten. Hierbei konnten 13 Personen gerettet werden. Für vier Personen kam leider jede Hilfe zu spät. Insgesamt verrichteten in Rheinstetten 104 Männer und 8 Frauen Feuerwehrdienst. Davon gehören 67 Männer und 8 Frauen der Abteilung Rheinstetten und 37 Männer der Neuburgweierer Feuerwehrabteilung an. Hinzu kommen 60 Kameraden der Alters- und Reservemannschaft (48 Abteilung Rheinstetten und 12 Abteilung Neuburgweier). Am Neujahrstag selbst waren sechs Einsätze durch die Feuerwehr zu bewältigen. Begleitet von einer Bildershow ließ Kommandant Kästel die wichtigsten Einsätze Revue passieren. Beim größten Brand in Rheinstetten im letzten Jahr, wurde ein Dachgeschoß in der Konrad Adenauer Straße vom Feuer vernichtet. Das Herankommen mit der Drehleiter war bei diesem Einsatz erschwert, da das Brandobjekt in zweiter Baureihe errichtet wurde. Einige Male musste die Feuerwehr zum Epplesee ausrücken. Öfters brennen dort Abfallcontainer oder das Feuerwehrboot musste zu Such- und Rettungseinsätzen eingesetzt werden. In diesem Zusammenhang bemängelte der Wehrführer die Zufahrtsproblematik für die Feuerwehrfahrzeuge. Das Repertoire an Einsätzen reichte 2009 über Tierrettungen, Wohnungsöffnungen, Flächenbrände, einem Straßenbahnunfall bis hin zu mehreren, teils schwereren Verkehrsunfällen. Dreimal rückte die Wehr zu überörtlichen Einsätzen aus. Hierbei kam bei Gefahrguteinsätzen in Malsch und Ettlingen der mittlerweile vom Bund zurückgeforderte und in einen anderen Landkreis verlegte Dekontaminations – Lkw Personen zum Einsatz. Für dieses Fahrzeug wird derzeit eine Ersatzlösung in Form eines gebrauchten Lkw gesucht. Ausgemustert wurde in 2009 das Löschgruppenfahrzeug 8 der Abteilung Neuburgweier. Die Reparaturen und Mängelbeseitigung an dem 28 Jahre alten Fahrzeug hatte sich nicht mehr gelohnt. Die örtlichen Seniorenheime sind immer wieder Einsatzorte für die Feuerwehr. Im letzten Jahr wurde u. a. mehrfach wegen eingeschlossener Personen in den Aufzügen die Feuerwehr alarmiert. Zu vielen belastenden Einsätzen wurden auch die beiden Notfallseelsorger Walter Kastner und Anita Schreck auch über die Gemeindegrenzen alarmiert. Aber auch die Fort- und Weiterbildung forderte die Wehrleute in 2009. So wurden etliche Lehrgänge und Fortbildungsveranstaltungen besucht und 11 mal gemeinsam mit dem Gefahrgutzug Süd geübt. Einige Rheinstettener Feuerwehrleutewaren auch während des Natogipfels in Baden-Baden/Kehl im Einsatz. Außerdem war ein Brandübungscontainer für zwei Wochen in Rheinstetten stationiert, bei dem 67 eigene Feuerwehrleute und etliche Feuerwehrleute aus anderen Landkreisgemeinden heiße Atemschutzübungen absolvierten. Hierfür bedankte sich auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Jürgen Bordt vom Landratsamt Karlsruhe, der auch die Grüße von Landrat Schnaudigel und Kreisbrandmeister Hauck überbrachte. Auch er ging wie der Kommandant selbst, auf die Probleme bei der Tagesverfügbarkeit von freiwilligen Feuerwehrleuten ein. Er begrüßte die, von Kommandant Kästel vorgetragenen, Bemühungen um Mitgliederwerbung und der in Aussicht gestellten Absprache mit der Gemeinde Durmersheim sich gegenseitig zu unterstützen. Diesen sicherheitsrelevanten Punkt griff auch Oberbürgereister Sebastian Schrempp bei seinen Grußworten auf. Er gab vor Probleme anzugehen anstatt sich derer zu schämen oder Statistiken zu wälzen und werde in einer Sitzung dem Gemeinderat die anstehenden Themen rund um die Feuerwehr vorstellen. Schrempp bedankte sich besonders bei den 14 Männern und Frauen die vom Kommandanten per Handschlag in die Feuerwehr aufgenommen wurden es waren dies: Max Bechler, Oliver Berg, Timo Ehrmann, Maximilian Hofmann, Matthias Jung, Florian Knaisch, Marko Köninger, Frederike Krzyzanowski, Nadine Kunz, Alexandra Moosler, Petra Müller, Sven Müller, Marina Schilling, Thomas Voigt.

Übernommen in die aktive Wehr (v. lks.): Timo Ehrmann, Frederike Krzyzanowski, Sven Müller, Alexandra Moosler, Petra Müller, Florian Knaisch, Nadine Kunz, Marko Köninger, Marina Schilling, Maximilian Hofmann

Die große Anzahl an Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr, spreche auch für eine gute Jugendarbeit der eine neue Ära durch die Wechsel an den Führungspositionen bevorsteht. So stellten Anfang des Jahres, in den jeweiligen Abteilungsversammlungen, die Abteilungsjugendwarte Günter Wenzel (Neuburgweier) und José Rivas (Rheinstetten) jeweils nach weit über 10 Jahren Tätigkeit ihre Ämter zur Verfügung. Für Stadtjugendfeuerwehrwart Andreas Rottner sollte es nach seinen eigenen Worten, die letzte Jahreshauptversammlung in dieser Funktion sein. In seinem Bericht stellte dieser eindrucksvoll die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehr als Nachwuchsschmiede der aktiven Feuerwehrkräfte vor. In 2009 bestand die Rheinstettener Jugendfeuerwehr aus 63 Angehörigen. Diese verteilen sich auf 41 Jungen und vier Mädchen in der Abt. Rheinstetten und 15 Jungen und drei Mädchen in der Abteilung Neuburgweier. Dies entspricht insgesamt einem „Plus“ von 2 Jugendlichen im Vergleich zum Vorjahr. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung kam auch allgemeine Jugendarbeit nicht zu kurz. Highlights waren die Teilnahme am 5-tägigen Kreisjugendfeuerwehrzeltlager in Schluttenbach, zwei 24-Stunden Feuerwehrtage, der Besuch der Feuerwehrleitstelle und der Berufsfeuerwehr Karlsruhe. Aber auch die Mitwirkung bei verschiedenen Wettkämpfen und dem 72-Stunden Projekt der Erzdiozöse Freiburg sorgten für Abwechslung. Einige Jugendbetreuer und Helfer nahmen an besonderen Qualifizierungslehrgängen teil. Zum Schluss seines Berichts bedankte sich Rottner bei allen, die ihn bei seiner Arbeit für die Jugendfeuerwehr in den letzten 11 Jahren unterstützten.

Nun trat Kreisjugendfeuerwehrwart Bastian Großmann aus Ettlingen ans Rednerpult. Er stellte das Wirken der drei Jugendwarte Rivas, Rottner und Wenzel dar. Alle drei hatten über ein Jahrzehnt aktive Jugendarbeit betrieben, und u. a. an verschiedenen Zeltlagern teilgenommen und etliche Jugendliche zur Ablegung des Jugendfeuerwehrleistungsabzeichens geführt. In José Rivas Amtszeit fiel die Verschmelzung der Jugendfeuerwehr Forchheim und Mörsch. Andreas Rottner hatte sich beim Mega-Kreisjugendfeuerwehrzeltlager 2003 in Rheinstetten besonders verdient gemacht und ist auch auf Kreisebene als Vertreter der Jugendwarte in zweiter Amtszeit tätig. Er und Günter Wenzel erhielten von Großmann die silberne Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Baden-Württemberg. José Rivas wurde mit der Ehrennadel in Gold ausgezeichnet.

Geehrt für langjährige Jugendfeuerwehrwartzeit (v.lks.): Bastian Grossmann (Kreisjugendfeuerwehrwart), Andreas Rottner, José Rivas und Günter Wenzel.

Kassenverwalter Georg Landhäußer legte den Kassenbericht vor, der mit einem kleinen Zuwachs positiv ausfiel. Kassenprüfer Meiko Schmoranz und Wolfgang Diel bescheinigten eine einwandfreie Kassenführung. Grußworte brachten den Wehrleuten neben Klaus Schorb, der für die drei DRK Ortsvereine sprach, Heinz Dummermuth von der DLRG und der Polizeipostenführer Andreas Vortisch. Alle drei rühmten die gute Zusammenarbeit und das Miteinander bei Einsätzen und Ausbildungsveranstaltungen.

Auch bei dieser Jahreshauptversammlung konnte Oberbürgermeister Schrempp mehrere Feuerwehrleute befördern und auszeichnen. So wurden Thomas Nagel, Mattias Neu, Florian Bodrogi, Björn Ehlert und David Herrmann zum Feuerwehrmann befördert. In Abwesenheit zu Oberfeuerwehrmännern wurden Maximilian Markl und Thomas Stiesch ernannt. Für 30 Jahre Zugehörigkeit zur Rheinstettener Feuerwehr wurden Thomas Bogenschütz, Wolfgang Diel, Gerhard Haas, Peter Kuhn, Jürgen Landhäußer, Bautisto Naverro mit dem silbernen Feuerwehr Abzeichen der Stadt geehrt. Gar 60 Jahre gehören Werner Burkart, Franz Gerstner, Otto Kastner und Vinzenz Schöttgen der Feuerwehr an. Diese erhielten jeweils ein Präsent und eine Urkunde. Das silberne Feuerwehrehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg für 25 jährige aktive Dienstzeit verlieh Jürgen Bordt an Mathias Ehrly und Klaus Kornmüller.

Befördert zum Feuerwehrmann (v. lks.): Thomas Nagel, Mattias Neu, Björn Ehlert, Florian Bodrogi und David Herrmann

Geehrt für 30 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit (v. lks.): Wolfgang Diel, Jürgen Landhäußer, Peter Kuhn, Thomas Bogenschütz, Gerhard Haas, OB Schrempp, Bautisto Naverro

Geehrt für 60 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit: Otto Kastner (1. v. lks.), Werner Burkart (3. v. lks.), Vinzenz Schöttgen (4. v. lks.)

Geehrt für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst (v. lks.): Matthias Erhly und Klaus Kornmüller

In seinem Ausblick für das laufende Jahr gab Wehrleiter Kästel bekannt, dass derzeit die Entschädigungssatzung überarbeitet wird und ein Arbeitskreis für die Ersatzbeschaffung des 35 Jahre alten Einsatzleitwagen 1 gebildet werde. Auch in 2010 werden wichtige Lehrgänge angeboten und zusammen mit der Feuerwehr Ettlingen ein Brandübungscontainer für die Heißausbildung gemietet werden. Der Feuerwehrkommandant sowie OB Schrempp bedankten sich bei allen Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit zur Sicherheit der Rheinstettener Bürger und wünschten, dass auch bei künftigen Einsätzen alle gesund und wohlbehalten zurückkehren.