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Philip Bennewirtz neuer Abteilungskommandant

Einsätze in 2013 nahmen zu

Eine der größten Feuerwehrabteilungen im Landkreis Karlsruhe hat einen neuen Chef. 20140124 FFRH AbtRH Neue Abteilungsführung 02Philip Bennewirtz erhielt bei der Wahl zum Abteilungskommandanten der Feuerwehrabteilung Rheinstetten 85% der abgegebenen Stimmen. Er war einziger Kandidat bei der geheimen Wahl und ist somit Nachfolger von Jürgen Essig, der für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stand. Neben diesem Höhepunkt bei der Jahreshauptversammlung der Rheinstettener Feuerwehrabteilung am vergangenen Freitag folgten weitere Wahlen. Hierbei wurde der bisherige Amtsinhaber Thomas Bogenschütz mit 90 % der abgegebenen Stimmen zum zweiten stellvertretenden Abteilungskommandanten wieder gewählt.

Anschließend folgte die Wahl von fünf Beisitzern für den Feuerwehrausschuss. Hier wurden gleich 13 Personen vorgeschlagen von denen dann 12 kandidierten. Gewählt wurde Michael Barth, Verena Kistner, Simon Klein, Marko Köninger und Bernd Nagel. Bei der Wahl des Leiters der Alters- und Reservemannschaft wurde Ludwig Repple im Amt bestätigt. Aus gesundheitlichen Gründen stand Werner Knoch als weiterer Obmann nicht mehr zur Verfügung. Als sein Nachfolger wurde Anton Jäger gewählt. Kassenrevisoren wurden Aaron Nees und Meiko Schmoranz.

Neben den Wahlen, diente die Jahreshauptversammlung dazu das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen. So konnte der scheidende Abteilungskommandant Jürgen Essig über eine große Zunahme von 59 Einsätzen berichten. Diese ist vor allem den vielen technischen Hilfeleistungseinsätzen geschuldet, die durch Sturm und Wasser ausgelöst wurden. Insgesamt musste die Rheinstettener Feuerwehrabteilung im vergangenen Jahr 221 mal ausrücken. Diese gliedern sich in 47 Brandeinsätze, 118 Hilfeleistungen, 8 Sicherheitsdienste, 35 sonstige Einsätze und 13 Fehlalarme.

Die Abteilung besteht gegenwärtig aus 166 Angehörigen. Diese gliedern sich in 63 Männer und 10 Frauen der Einsatzmannschaft, 36 Jungen und 3 Mädchen der Jugendfeuerwehr sowie 51 Männer und 3 Frauen der Alters- und Reservemannschaft. Rund 40 Angehörige der Einsatzabteilung erfüllt die hohen Anforderungen der Atemschutzeinsatzfähigkeit.

Neben den vielen Einsätzen stand die Aus- und Fortbildung wieder im Mittelpunkt der Feuerwehrtätigkeiten. Besonders die Übungen in Abrissobjekten fanden bei der Wehr großen Anklang, sind dabei doch sehr realistische Übungsszenarien möglich. Ausbildungen wurden auf Standort- und Landkreisebene besucht. Ein Kamerad besuchte zwei Lehrgänge an der Landesfeuerwehrschule und darf fortan Maschinisten für Löschfahrzeuge ausbilden.

In 2013 wurden auch die AtemschutzgeräteträgerInnen für Einsätze fit gemacht. Neben der jährlichen Belastungsübung auf der Atemschutzübungsanlage der Berufsfeuerwehr Karlsruhe absolvierten 19 Feuerwehrleute eine Aus- und Fortbildung in einem speziellen Brandcontainer.  Daneben sind noch Schulungen für Chemikalienschutzanzugträger und Gerätewartkurse beim Atemschutzgerätehersteller nennenswert.

Besonders erfreut ist der Abteilungskommandant, dass in 2013 zehn Kameraden erfolgreich das Leistungsabzeichen in Bronze ablegten. Wird man dabei doch drillmäßig für einen Löscheinsatz konditioniert.

Jürgen Essig konnte noch von vielen Aktivitäten der Führung und des Ausschusses berichten und bedankte sich für die Unterstützung beim Maifest und dem Tag der offenen Tür bei seiner Wehr, allen Helfern und den Besuchern. Zur Pflege der Kameradschaft wurde ein internes Oktoberfest durchgeführt.

Im Bericht des Jugendgruppenleiters Simon Öhler konnte man viele interessante Aktivitäten der Jugendfeuerwehr entnehmen. Neben verschiedenen Aus- und Fortbildungen, Spiel- und geselligen Treffen war sicherlich das Kreisjugendfeuerwehrzeltlager das Highlight in 2013. Zur Verstärkung in seinem Team hat er fünf neue Betreuer aufgenommen, die allesamt einen entsprechenden Lehrgang absolvierten.

Kassier Georg Landhäußer erläuterte die Ein- und Ausgänge in der Kameradschaftskasse. In 2013 konnte ein Überschuss erzielt werden. Dies vor allem deshalb, da kein Ausflug unternommen wurde. Das Kassenbuch wurde von den Kassenrevisoren Philip Bennewirtz und Meiko Schmoranz geprüft und in einem tadellosen Zustand vorgefunden.

Ludwig Repple verlas den Bericht der Alters- und Reserveabteilung. Er konnte über verschiedene Aktivitäten berichten und erläuterte, dass besonders eine Fortbildung rund um das Thema Sicherheit für Senioren sehr interessant war. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Werner Knoch besuchte er die älteren Feuerwehrangehörigen bei Geburtstagen und Jubiläen. Leider ist dies Werner Knoch aufgrund seines Alters und Gesundheitszustandes nur noch schwer möglich, so dass er aus dem Amt schied. Er erhielt für sein langjähriges Wirken ein Präsent von der Abteilung. Die Alterskameraden übergaben an Franz Ochmann und Hans-Joachim Maier ein Präsent für ihre Fahrdienste.

Unter dem Tagungsordnungspunkt Ehrungen wurde eine Beförderung ausgesprochen: Philip Bennewirtz wurde zum Brandmeister befördert. Das Küchenteam Thomas Burkart, Renate Schiller und Günter Schlager erhielten je ein Präsent für ihr Arbeiten. „Sie sind immer da, an allen Proben- und Ausbildungsabenden und auch bei allen Einsätzen, selbst mitten in der Nacht stärken sie uns mit einem Tee oder etwas zum Essen. Dies ist alles andere als selbstverständlich und heutzutage etwas Besonderes“, erläuterte Jürgen Essig sein Lob an die drei.

Für besonders fleißigen Probenbesuch wurden Philip Bennewirtz, Steffen Hary, Phillipe Illinger, Gebhard Jöhsel, Marko Köninger, Nadine Kunz und Aaron Nees mit einem Geschenk ausgezeichnet.

Im Anschluss der Berichte erfolgte die Entlastung des Abteilungskommandanten durch die Versammlung einstimmig.

In seinen Dankesworten an die anwesenden en Gemeinderäte Bernd Bauer (CDU), Gerhard Bauer (SPD), Walter Linsin (SPD), Jürgen Mohrhardt (CDU), Manfred Rihm (ULR) und Gerd Waidner (ULR)) sowie Oberbürgermeister Sebastian Schrempp ging Essig besonders auf die Ersatzbeschaffung Einsatzleitwagen 1, den Feuerwehrbedarfsplan und die Feuerwehrentschädigungssatzung ein. Er bescheinigte den Gemeindevertretern, dass die Feuerwehr in Rheinstetten gut aufgestellt ist und immer die Sicherheit der Bürger im Focus steht.

Nach 15 jähriger Abteilungskommandantentätigkeit und über 20 Jahre Führungskraft in der Feuerwehr möchte Essig es ein wenig ruhiger haben und seine Freizeit wieder mehr selbst bestimmen und auch Dinge außerhalb der Feuerwehr machen. Gerne steht er auch künftig mit seiner Erfahrung besonders seinem Amtsnachfolger zur Verfügung. Er könne viel erzählen über die Vorkommnisse seiner Amtszeit, da gab es schwere aber auch viele schöne Momente. Außerdem ist er sich sicher, dass es richtig war 2009 zu fusionieren.

Geärgert hat ihn gerade aktuell wieder die Berichterstattung auf einer Onlineplattform, bei der die Arbeit der Feuerwehr in ein schlechtes Bild gerückt wird.

Mit Dank an seine Stellvertreter, dem Feuerwehrkommandanten, an seine Mannschaft, an OB Schrempp und der Verwaltung , dem Gemeinderat, dem Bauhof, dem Polizeiposten Rheinstetten, allen Rettungsorganisationen, sowie allen Bürgern von Rheinstetten die ihre Feuerwehr unterstützen und uns den Rücken stärken, schloss Jürgen Essig seinen letzten Bericht in der Funktion des Abteilungskommandanten.

Von seinem ersten Stellvertreter Andreas Ferwagner erhielt er im Namen der Wehr einen Urlaubsgutschein für das Feuerwehrhotel am Titisee sowie eine Auszeichnung mit Gravur.

OB Sebastian Schrempp richtete Dank- und Grußworte, die er auch im Namen des Gemeinderates aussprach, an die ganze Feuerwehrabteilung. Besonders hob er aber das Wirken von Jürgen Essig hervor und dankte für die Übernahme der ersten Abteilungskommandantenposition, die das Zusammenwachsen der ehemaligen Abteilungen Forchheim und Mörsch als Hauptaufgabe hatte. Auch das Ortsoberhaupt befand, dass diese Herausforderung gemeistert wurde und übergab ein kleines Präsent an Jürgen Essig und seinen Nachfolger Philip Bennewirtz.

In einer kurzen Ansprache bedankte sich Feuerwehrkommandant Jürgen Landhäußer bei seinem scheidenden Abteilungskommandanten. Ich bin erschrocken, als Jürgen mir vor geraumer Zeit sagte, dass er nicht mehr zur Verfügung stehen werde. Verliert die Wehr doch einen erfahrenen Mann an ihrer Spitze, der vieles bewegt und positiv gelenkt habe. Gleichzeitig ist er aber froh, dass die Wehr in Philip Bennewirtz einen würdigen Nachfolger gewählt hat, der auf ihn und erfahrene Stellvertreter setzen kann. Anschließend bedankte sich der Wehrleiter bei allen Feuerwehrangehörigen für ihre geleistete Arbeit zum Wohl der Rheinstettener Bürger.

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