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Feuerwehrgroßeinsatz in der Otto-Wörner Straße

Jugendfeuerwehr und Jugendrotkreuz zeigen ihr Können

altSirenengeheul am Samstagnachmittag in der Otto-Wörner-Straße in Neuburgweier: Sieben Feuerwehrwehrfahrzeuge und zwei Fahrzeuge des DRK fuhren im Verband zum Übungsobjekt. Manch ein Anwohner fragte sich möglicherweise, was den passiert sei, doch es war nichts vorgefallen, denn es handelte sich um die Herbstübung der Jugendfeuerwehr Rheinstetten.

Vor der Übung gab Stadtjugendfeuerwehrwart Christian Holländer den anwesenden Zuschauern wertvolle Tipps zum richtigen Verhalten bei einem Fettbrand und verdeutlichte dies auch anhand von praktischer Vorführungen. Bei der vorgeführten Fettexplosion konnte man dem ein oder anderen der rund 70 Zuschauer sein Erstaunen ansehen, denn beim Löschen eines Fettbrandes mit Wasser entsteht eine explosionsartige Stichflamme. Im Anschluss erläuterte Thorsten Feldmaier vom DRK kurz den Umgang und das Verhalten mit Brand-verletzten.

Als Übungsszenario wurde ein Brand in einem Lagerhaus angenommen. Das Feu-er, simuliert durch eine Gaswanne, drohte auf einen naheliegenden Gastank überzugreifen. Im Gebäude wurden verschiedene Behälter und Packungen mit Gefahrstoffaufklebern gelagert. Für die angerückten Nachwuchsbrandbekämpfer galt es zuerst drei vermisste Personen aus dem Gebäude zu retten und parallel dazu die Brandbekämpfung einzuleiten.

Nachdem Holländer die Jugendfeuerwehr alarmiert hatte, dauerte es nur wenige Minuten bis die rund 40 Feuerwehrjungen und –mädchen vor Ort waren. In Win-deseile wurden die Schläuche verlegt und die Jugendlichen positionierten sich rund um das Übungsobjekt. Mehrere Trupps drangen unter Jugendpressluftatem-schutzgeräten in das Gebäude vor, um die vermissten Personen zu retten und anschließend dem Jugendrotkreuz zur medizinischen Versorgung zu übergeben. Zur Bergung der Gefahrstoffbehälter gingen zwei weitere Trupps unter Chemikalienschutzanzügen vor. Sie brachten die Behälter zur weiteren Versorgung ins Freie. Weitere Trupps kümmerten sich um die Brandbekämpfung von außen und verhinderten somit das Übergreifen des Feuers auf den naheliegenden Gastank.

Jugendwart Holländer war zufrieden mit der gezeigten Leistung des Feuerwehr-nachwuchses. Solch eine Übung ist eine gute Möglichkeit den Bürgern zu zeigen, dass auch die Jugendfeuerwehr schon die richtigen Kenntnisse besitzt um einen Löschangriff aufzubauen. Die Jugendlichen selbst freuen sich immer wieder, wenn sie ihr erlerntes Wissen vor Zuschauern, darunter viele Eltern und Geschwister, an-wenden können.

Dank gilt allen Zuschauern, den Nachbarn, dem Organisationsteam und dem Orts-vorsteher Gerhard Bauer, der bei der Suche nach dem Übungsobjekt behilflich war.

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