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Überlandhilfe bei Gefahrguteinsatz Industriegebiet Muggensturm

Rund 185 Einsatzkräfte im Einsatz20180603 GG Einsatz Muggensturm 03

Gegen 2 Uhr nachts war die Muggensturmer Feuerwehr aufgrund eines Brandmeldealarms in einen chemikalienverarbeitenden Betrieb ins Industriegebiet alarmiert worden. Rasch stellte sich heraus, dass nicht ein Brand die Anlage ausgelöst hatte sondern ausgetretenes Gefahrgut nach einer Reaktion giftige Dämpfe in einer Halle produziert hatte. Nacheinander wurden die Gefahrgutzüge aus Gaggenau und Baden-Baden an die Einsatzstelle alarmiert.

Das Gefahrgut wurde lokalisiert, gebunden und umgepumpt. Parallel wurden innerhalb und außerhalb des Betriebsgeländes Messungen durchgeführt. Aus Sicherheitsgründen wurden Anwohner gewarnt und benachbarte Bereiche geräumt und abgeriegelt. Unter anderem wurde der Muggensturmer Baggersee, eine S-Bahnstation  und der Bahnhof gesperrt. Die Bevölkerung wurde lokal durch Lautsprecherdurchsagen informiert, parallel wurden Hinweise über die landesweit eingeführte Warn-App NINA sowie Viedotext gegeben.

Insbesondere für die Sicherungs- und Umpumparbeiten war viel Man-Power und entsprechendes Equipment notwendig. Als gegen 10:30 Uhr die vorhandenen diesbezüglichen Resourcen erschöpft waren, ließ die örtliche Einsatzleitung die Gefahrgutzüge Nord und Süd aus dem Landkreis Karlsruhe alarmieren.

Drei Rheinstettener Fahrzeuge fuhren daraufhin mit weiteren Fahrzeugen aus Ettlingen und Malsch als Gefahrgutzug KA -Land Süd nach Muggensturm. An der Einsatzstelle wurden dann mehrere Trupps unter Chemikalienschutzanzügen dieser Einheit an der Einsatzstelle tätig. Auch bei Dekontaminations- und Sicherungsmassnahmen wurden Rheinstettener Feuerwehrleute eingesetzt. Nachdem das ausgetretene Gefahrgut umgepumpt bzw. gebunden, die Industriehalle belüftet und die Messergebnisse Entwarnung gaben, wurde der Einsatz gegen 14:45 Uhr beendet. Es waren rund 185 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei in den Einsatz eingebunden gewesen.

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