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 Über 400 Keller vollgelaufen, Feuerwehren aus Stad- und Landkreis Karlsruhe und dem Enzkreis im Einsatz

070615 03Nachdem am Samstag Abend eine Unwetterfront über Bretten hängen geblieben ist und dort in zwei Stunden bis zu 100 l/m² auf die Stadt niederregnete kam es in weiten Teilen der Stadt zu massiven Überflutungen, Hangrutschen, überschwemmten und vollgelaufenen Kellern und Verkehrsflächen. Bereits in der Nacht zu Sonntag wurder der Kommandant und der Abteilungskommandant darüber informiert, dass ein Einsatz der Feuerwehr Rheinstetten mit dem Löschfahrzeug des Katastrophenschutzes LF-KatS in Erwägung gezogen wird.

Kommandant Jürgen Landhäußer hat noch in der Nacht das Fahrzeug und weitere Pumpen bereitgestellt und neben acht Feuerwehrleuten auch noch das Tanklöschfahrzeug zugesichert.

Gegen 06.30 Uhr folgte dann der Alarm für das LF-KatS, dieses wurde nach Bretten Stadt beordert. Dort waren schon die ganze Nacht Feuerwehren damit beschäftigt, Unterführungen und vollgelaufene Keller zu lenzen, sowie Straßen und Wege wieder passierbar zu machen. Diese Kräfte galt es nun nach und nach aus dem Einsatz abzulösen. Die Feuerwehr Rheinstetten wurde überwiegend zum Reinigen von Verkehrsflächen zusammen mit einem weiteren LF-KatS aus Königsbach-Stein (Enzkreis) eingesetzt. Den ganzen Tag über befreite man Straßen von Schlamm und Geröll, dabei kamen auch Radlader zum Einsatz.

Gegen 13.00 Uhr machten sich dann weitere acht Feuerwehrleute, aus beiden Rheinstettener Feuerwehrabteilungen zur Ablöse der bereits eingesetzten Kräfte, auf den Weg nach Bretten.

Bis ca. 17.30 Uhr wurde dann im Stadteil Gölshausen Straßen und Unterführungen vom Dreck gereinigt und somit wieder nutzbar gemacht.

Das Ausmaß der Zerstörung, durch eingedrungenes Wasser und Schlamm, vor allem in den Wohnhäusern war enorm.

Parallel zum Einsatz in Bretten, mussten Feuerwehrleute der Abteilung Rheinstetten gegen 17.00 Uhr zu einem Flächenbrand im Bereich des Epplesees ausrücken. Dort brannten ca. 20 m² Gras und Gestrüpp. Dieses konnte mit einem C-Rohr rasch gelöscht werden.

Die Feuerwehr Rheinstetten war am Sonntag ab 02.54 Uhr (Alarm Gefahrgutzug nach Bretten) bis ca. 18.00 Uhr (Rückkehr Kräfte LF-KatS) fast ununterbrochen im Einsatz. Parallel zum Einsatz in Bretten waren immer ausreichend Personal auf Abruf bereit, um bei Einsätzen in Rheinstetten schnell eingreifen zu können, was gegen 17.00 Uhr ja auch erforderlich wurde.

Herzichen Dank an die Kräfte aus Bretten und Königsbach Stein für die gute Zusammenarbeit und viel Kraft den Bürgern Brettens bei der Bewältigung der Ereignisse.