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Gemeldeter Zimmerbrand entpuppt sich als Täuschung

Wasserdampf aus Heizungskamin und vermutlich Lichtreflexionen führten zur Täuschung


Mit dem Alarmstichwort "Zimmerbrand" wurde die Rheinstettener Feuerwehrabt20140118 B F Zimmerbrand Oberfeldstrasse 02eilung zu den Hochhäusern im Süden Forchheims gegen 20:52 Uhr alarmiert. Ein Nachbar hatte Rauch und Feuerschein in der obersten (= 8.) Etage eines Hochhauses gesehen und dies über 112 gemeldet. Mit zwei Löschfahrzeugen und einem Kommandowagen, verstärkt durch die Drehleiter der Berufsfeuerwehr Karlsruhe, fuhren 21 Feuerwehreinsatzkräfte die Einsatzstelle an. Dort trat Wasserdampf an einem außenliegenden Edelstahlkamin über dem Dach des 8 - geschossigen Wohnhauses aus. Um Sicherzugehen, das es sich tatsächlich um eine Fehleinschätzung handelte (es kamen noch weitere Aussagen Feuerschein gesehen zu haben) wurde das obere Stockwerk mit der Drehleiter angefahren und von derem Korb aus mit einer Wärmebildkamera auf eine unzulässige Erwärmung überprüft. Im Gebäudeinnern gingen parallel Trupps über den Treppenraum ebenfalls zur Kontrolle bis ins oberste Stockwerk. Aber auch hier konnte kein Brand

oder Brandgeruch festgestellt werden. Nachdem durch einen herbeigerufenen Hausverwalter auch noch der Technikraum zugänglich gemacht und kontrolliert wurde, konnte endgültig Entwarnung gegeben werden. Vom Rettungsdienst war die Einsatzstelle von zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Kommandowagen angefahren worden. Die organisatorische Leitung hatte Stefan Sebold der sich auch mit den Kräften des DRK Forchheim absprach, die mit acht Sanitätern angerückt waren. Außerdem war die Polizei mit drei Einsatzfahrzeugen und mehreren Beamten vor Ort. Nach etwa einer Stunde konnte Feuerwehrkommandant Jürgen Landhäußer den Einsatz als beendet melden und alle Kräfte rückten wieder ein.