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Kontakt

Feuerwehr Rheinstetten
Am Gestadebruch 1
76287 Rheinstetten
Tel.: 0721 / 18 39 50 - 0
Fax: 0721 / 18 39 50 240

 

Feuerwehremblem Baden-Wuerttemberg rotFreiwillige Feuerwehr Rheinstetten

- Wir stellen uns vor -

Schon immer haben sich Menschen zusammengeschlossen um sich gemeinsam gegen Feuersbrünste und andere Notlagen zu wehren. Aus diesen ältesten Bürgerinitiativen heraus entwickelten sich die Feuerwehren.

Was sich hinter der Freiwillige Feuerwehr Rheinstetten verbirgt sollen nachfolgende Texte erläutern. Viel Vergnügen beim Lesen.

 

FF Rheinstetten – Menschen helfen im Ehrenamt

Die Feuerwehr Rheinstetten ist eine freiwillige Feuerwehr (FF), d. h. die Mitglieder verrichten ihren Dienst ehrenamtlich und freiwillig. Derzeit ist lediglich eine Gerätewartstelle besetzt. Daneben ist der Brand- und Katastrophenschutzkoordinator mit fünfzig Prozent seiner Arbeitszeit mit Feuerwehraufgaben betraut. Die Rheinstettener Wehr besteht aus den Abteilungen Neuburgweier und Rheinstetten, die jeweils in einem Feuerwehrhaus (Gutenbergstraße 3 und Am Gestadebruch 1) untergebracht sind. Jeder Feuerwehrabteilung steht ein gewählter Abteilungskommandant mit zwei Stellvertretern vor. Die Gesamtverantwortung der Rheinstettener Feuerwehr liegt beim Feuerwehrkommandanten und seinen beiden Stellvertretern.

Aufbau und Aufgaben einer Feuerwehr sind im Feuerwehrgesetz Baden-Württemberg (FwG) geregelt. Örtlich werden diese Vorgaben in der Feuerwehrsatzung konkretisiert. Daneben gibt es kommunale Regelungen zu Kosten, Entschädigungen, Ehrungen und einen Feuerwehrbedarfsplan. Träger und Finanzier der Feuerwehr ist die Stadt Rheinstetten, die der gesetzlichen Pflichtaufgabe eine Feuerwehr zu unterhalten nachkommt und damit den Schutz seiner Bürgerinnen und Bürger gewährleistet. Ausgaben zur Kameradschaftspflege werden durch die Kameradschaftskasse finanziert, außerdem unterstützt ein Förderverein unsere Wehr.

Jede der beiden Abteilungen besteht aus einer Einsatz-, einer Alters- und Reserveabteilung und einer Jugendgruppe. Der Feuerwehrausschuss berät den / die Kommandanten und vertritt die Interessen der Feuerwehrleute.

 

Leitung der Feuerwehr – Wer ist der Chef?

Der Feuerwehrkommandant leitet die Feuerwehr und ist für deren Leistungsfähigkeit zuständig. Er berät den Oberbürgermeister und den Gemeinderat in allen Feuerwehrfragen. Er achtet auf die erforderliche Ausstattung, lässt diese anschaffen und sorgt für eine gute Aus- und Fortbildung der Feuerwehrleute. Auf die Dauer von fünf Jahren wurde Jürgen Landhäußer 2011 und erneut 2016 zum Feuerwehrkommandant gewählt und vom Gemeinderat bestätigt. Er wird von Torsten Weßbecher und Georg Landhäußer, seinen beiden Stellvertretern, unterstützt.

 

Abteilung Neuburgweier – Verwurzelt im Ortskern

Die Abteilung Neuburgweier wird von Abteilungskommandant Bernd Bauer, gemeinsam mit seinen Stellvertretern Torsten Weßbecher und Klaus Kornmüller geführt. Ein Abteilungsausschuss, dem auch Jugendgruppenleiter und der Vertreter der Alters- und Reserveabteilung angehören berät diese Führungsriege. Die Abteilung besteht aktuell aus 45 Feuerwehrmännern und einer - Frau.

 

Abteilung Rheinstetten – Heimat im zentralen Feuerwehrhaus

Die Führung der Abteilung Rheinstetten liegt bei Abteilungskommandant Philip Bennewirtz, der von seinen Stellvertretern Andreas Ferwagner und Thomas Bogenschütz unterstützt wird. Beraten wird das Dreigestirn vom Abteilungsausschuss, dem auch Jugendgruppenleiter und der Vertreter der Alters- und Reserveabteilung angehören. Mit dem Neubau des Feuerwehrhauses am Gestadebruch wurden die ehemaligen Feuerwehrabteilungen Forchheim und Mörsch zur Abteilung Rheinstetten zusammengelegt. Sie besteht aktuell aus 62 Feuerwehrmännern und 9 Frauen.

 

Einsatzabteilungen – Das sind die, die kommen, wenn´s brennt

Die beiden Einsatzabteilungen (Nbw und Rhe) bilden das Rückgrat der Freiwilligen Feuerwehr Rheinstetten und werden oft als „Aktive“ bezeichnet. Sie bestehen aus Feuerwehrleuten, die mindestens 17 und maximal 65 Jahre alt sind. Alle Feuerwehrleute erlernten das Feuerwehrhandwerk in einer einheitlichen Grundausbildung, der aufbauende Lehrgänge und Kurse sowie interne Aus- und Weiterbildung folgen. Die Angehörigen der Einsatzabteilungen treffen sich je nach Abteilung Montags (Abt. Rheinstetten) oder Freitags (Abt. Neuburgweier) Abends zu Übungsstunden. An diesen werden praxisnah Feuerwehreinsätze mit den Feuerwehrfahrzeugen und den Geräten geübt und in Theorieblöcken Wissenswertes vermittelt.

 

Aus- und Fortbildung - Übung macht den Meister

Nach dem Einsatz, ist vor dem Einsatz und wann der nächste kommt weiß man vorher nicht. Sicher ist nur, dass die Feuerwehr fast immer gerufen wird wenn Menschen in Not sind, oder es gilt bedeutende Sachwerte zu retten oder zu schützen. Dieser unglaublichen Vielzahl an Einsatzoptionen kann man nur gerecht werden, wenn man sich  möglichst vielfältig darauf vorbereitet, seine Gerätschaften beherrscht und das Zusammenwirken von vielen Helfenden gut organisieren, führen und leiten kann. Daher hat die Aus- und Fortbildung einen hohen Stellenwert bei der Feuerwehr.

So wird nahezu jede Woche geübt und trainiert. Besonders spannend ist es, wenn wir in einem Abrißgebäude mit Nebelmaschinen einen Brand simulieren können und alles so echt wirkt, dass selbst Feuerwehrleute kurzfristig vergessen, dass es sich um eine Übung handelt. Ähnlich ist es wenn wir ein mit geschminkten Opfern besetztes Schrottauto zerschneiden um die "Verletzen" zu retten. In Theorieeinheiten wird nötiges Zusatzwissen vermittelt. Auch hier sind die Themen so vielfältig wie das Leben.und reicht von A wie Absturzgefahren über P wie Photovoltaikanlagen bis Z wie Zentrale Atemschutzsammelstelle. Die meisten Lehrinhalte können unsere Führungskräfte selbst vermitteln. Zusätzlich werden Fachleute als Referenten geholt. Ein Beispiel hierzu ist das Vorstellen der Rheinstettener Wasserversorgung durch den örtlichen Wassermeister oder das Zusammenarbeiten bzw. die Vorstellung der Polizei durch enen Polizisten.

Die Feuerwehrführungskräfte werden zentral an der Landesfeuerwehrschule in Bruchsal ausgebildet und von den Feuerwehren dorthin zu Lehrgängen entsandt. Diese dauern üblicherweise ein bis zwei Wochen. Hierzu wird man vom Arbeitgeber freigestellt. Die Lohnausfallkosten übernimmt die Stadt.

 

Jugendfeuerwehr – Vom Kleinen zum Großen

Die Jugendfeuerwehren werden gerne als Nachwuchsschmieden der Feuerwehren bezeichnet. Tatsächlich sind die meisten Rheinstettener Feuerwehrleute der Jugendfeuerwehr entwachsen und nun „richtige“ Feuerwehrleute. Hierbei ist „richtig“ so zu verstehen, dass man erst mit 18 Jahren an Feuerwehreinsätzen teilnehmen darf. Nichtsdestotrotz trainiert und übt die Jugendfeuerwehr viele Feuerwehrbereiche ähnlich wie die Aktiven. Mindestens genauso viel Raum nehmen in den zweiwöchentlichen Treffen aber auch Spiel, Sport und Spaß auf. Durch Events wie Teilnahme an Zeltlagern Wettkämpfen und Ausflügen wird es eigentlich nie langweilig und natürlich sind Mitfahrten in den Feuerwehrfahrzeugen obligatorisch.

Bei der Rheinstettener Jugendfeuerwehr sind Jungen und Mädschen ab 9 Jahren willkommen.

Jeder Feuerwehrabteilung gehört eine Jugendgruppe an. Deren Leiter ist in Neuburgweier Markus Gerstner und in Rheinstetten Michael Barth. Für die Rheinstettener Jugendfeuerwehr insgesamt verantwortlich ist Jugendfeuerwehrwart Christian Holländer.

 

Alters- und Reserveabteilung – Erfahrung zählt

Die Feuerwehren in Baden-Württemberg kennen eigentlich keine passiven Mitglieder, wie es sie z.B. bei Vereinen gibt. Ähnlich gelagert ist die Alters- und Reserveabteilung, deren Erwachsene Mitglieder grundsätzlich keinen Einsatzdienst leisten. Die Interessen der beiden Gruppen, die in jeder Abteilung angesiedelt sind werden in der Rheinstettener Abteilung durch Anton Jäger und Ludwig Repple und in Neuburgweier durch Wolfgang Diel vertreten. Diese planen und gestalten auch Treffen, gemeinsame Unternehmungen und unterstützen die anderen Abteilungen soweit es geht. Bei Kontakten und in Gesprächen geben die älteren Feuerwehrleute ihre Erfahrungen und Kenntnisse an Jüngere weiter. Bei größeren Übungen und gesellschaftlichen Anlässen sind sie immer dabei. Oft unterstützen Sie bei Veranstaltungen z.B. den Feuerwehrfesten am 1. Mai und am Familientag.

 

Feuerwehrförderverein – Möglichkeit Gutes zu unterstützen

Um die ehrenamtliche Tätigkeit der Feuerwehrleute einerseits honorieren zu können und andererseits diese zu unterstützen, wurde 2002 durch den damaligen Bürgermeister Gerhard Dietz der "Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Rheinstetten e. V." gegründet. Dieser erzielt Einnahmen aus Mitgliedsbeiträgen und nimmt Spenden entgegen. Diese werden für kameradschaftliche Zwecke verwendet. So wurden in den vergangenen Jahren auf vielfältige Weise die Jugendfeuerwehr und die Altersabteilung unterstützt. Anschaffungen wie Beamer, Fotokamera, Sportgeräte, Feldbetten, Sport- und Spielgeräte sowie Unterstützungen bei Jugendfeuerwehraktivitäten wie dem Kreisjugendfeuerwehrzeltlager belegen dies.

 

Feuerwehrdienst – Nur was für Männer?

Zugegeben, die meisten Feuerwehrleute sind männlich, doch mehr und mehr Frauen sind mittlerweile bei den Feuerwehren in allen Ebenen und Positionen zu finden. In Rheinstetten war die ehemalige Abteilung Forchheim Vorreiter. Hier wurden bereits Anfang der achtziger Jahre Frauen im aktiven Dienst eingesetzt. Während damals die Frauen hauptsächlich bei der Besetzung der Funkzentrale und im rückwärtigen Bereich tätig wurden, wollten die jüngeren den männlichen Kameraden in nichts nachstehen. So legten bereits in 1988 zwei Feuerwehrfrauen in einer gemischten Wettkampfgruppe das Feuerwehrleistungsabzeichen in Gold ab. Was damals noch keine Selbstverständlichkeit war. Heutzutage werden Frauen ganz selbstverständlich zum anstrengenden Atemschutzgeräteträgerlehrgang angemeldet, genau eben, wie ihre männlichen Kameraden. Aktuell machen zehn Frauen Einsatzdienst und stellen damit ca. zwölf Prozent der Aktiven dar.

 

Feuerwehreinsätze  – So vielfältig wie das Leben

Die ureigene Aufgabe der Feuerwehren ist es Menschen, sowie Hab und Gut vor Feuer zu schützen. So wird die Feuerwehr gerufen wenn irgendwo ein Schadenfeuer (Brand) gemeldet wird, egal ob dem so ist oder ein Brand vermutet wird. Dies gilt des Öfteren für die Alarmierung durch Brandmeldeanlagen, die eingesetzt werden um Betriebe oder besonders gefährdete Bereiche (z.B. Altenpflegeheime) abzusichern. Die Rheinstettener Feuerwehrleute rückten in 2016 etwa alle zwei Wochen zu einem Brandeinsatz aus.

Längst haben allerdings die technischen Hilfeeinsätze die Brandeinsätze zahlenmäßig überholt. (In 2016 lag deren Zahl um mehr als das dreifache über den Brandeinsätzen). Hierzu zählen das Herausschneiden und Befreien von Personen nach Verkehrsunfällen ebenso wie das Öffnen von verschlossenen Wohnungstüren, wenn der Verdacht besteht, dass eine hilflose Person in der Wohnung ist. Auch Unfälle mit gefährlichen Stoffen und Gütern fordern technisches Know How und umsichtiges Vorgehen von der Feuerwehr. Grundsätzlich kann an allen Orten dieser Erde schlimmes passieren, wie es alle aus den Nachrichten kennen. Fast immer ist die Feuerwehr bei der Abwehr der Gefahren beteiligt.

 

Ausreichend Feuerwehr – Was ist wenn die eigenen Kräfte nicht ausreichen?

Bei Großeinsätzen, also Einsätzen, die das „übliche Maß“ überschreiten, oder wenn zu wenig Feuerwehrleute aufgrund der aktuellen Verfügbarkeit Feuerwehrdienst leisten können, helfen sich die Feuerwehren gegenseitig. Diese sogenannte Überlandhilfe wird meistens von benachbarten Feuerwehren geleistet. So waren bei uns schon Kameraden von Durmersheim, Ettlingen und Karlsruhe zum Mithelfen im Einsatz. Insbesondere auch wenn Spezialgeräte oder ein Mehr an Ausstattung benötigt werden ist dies ebenso Anlass für die Überlandhilfe. So verfügt die Rheinstettener Feuerwehr z.B. nicht über eine Drehleiter. Glücklicherweise aber die drei vorgenannten Nachbarfeuerwehren, sodass diese Fahrzeuge im Bedarfsfall ebenso die Einsatzstelle anfahren. Bei besonderen Objekten ist dies bereits in den Alarmplänen hinterlegt und geschieht quasi automatisch. Werden gefährliche Stoffe frei und sind hierfür Bergungen und Messungen erforderlich wird der Gefahrgutzug des Landkreises alarmiert. In dieser überörtlich eingesetzten Einsatzformation wirken auch Rheinstettener Feuerwehrleute mit.

 

Finanzierung – Wer bezahlt die Feuerwehr?

Grundsätzlich finanziert die jeweilige Gemeinde ihre Feuerwehr, egal ob Freiwillige oder Berufsfeuerwehr. Hierzu leistet das Land Unterstützungszahlungen. So werden größere Anschaffungen wie etwa Fahrzeuge, Feuerwehrhausbauten durch das Land gefördert. Diese Gelder entstammen der zweckgebundenen Feuerschutzsteuer, die die Länder einnehmen. Es handelt sich hierbei um Teile von Versicherungsprämien die gesetzlich geregelt hierfür zu verwenden sind. Lohn- und Verdienstausfälle, sowie Aufwandsentschädigungen die den Feuerwehrleuten durch ihren Dienst entstehen werden von den Gemeinden finanziert. Durch kostenpflichtige Einsätze erzielen die Feuerwehren auch Einnahmen.

 

Bei der Feuerwehr mitmachen – Wie geht das?

Wer seine Freizeit sinnvoll, interessant und abwechslungsreich verbringen möchte ist bei der Feuerwehr gut aufgehoben. Denn da gibt es so viele verschiedene Dinge und es ist vielmehr als nur Schläuche ausrollen. Der Eintritt in die Feuerwehr ist ganz einfach und kostenlos. Am Besten geht man während eines Übungsdienstes (Montag Abends: Abteilung Rheinstetten; Freitag Abends: Abteilung Neuburgweier) ins Feuerwehrhaus seiner Wahl und sagt dass man sich interessiert und genauer informieren möchte. Dann kann das Reinschnuppern schon losgehen. Natürlich entscheidet jeder selbst ob das dann was für Frau oder Mann sein könnte. So etwas wie Mitgliedsbeitrag gibt es bei der Feuerwehr nicht und Ausbildung und Schutzkleidung bekommt man gestellt.

Also nur Mut , Wir sehen uns!

 

 

 

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