Person im Epplesee vermisst, Feuer in Moschee und mehrere Verkehrsunfälle
Die Feuerwehr Rheinstetten wurde am Dienstagabend um 21:36 Uhr mit beiden Abteilungen, der DLRG, dem Rettungsdienst und der Polizei an den Epplesee alarmiert. Ein Passant hatte sich Sorgen gemacht, nachdem ein anderer Seebesucher etwa drei Stunden zuvor mit einem Schlauchboot auf den See getrieben war, die Dämmerung einsetzte und dieser nicht mehr zu seinen am Ufer zurückgelassenen Habseligkeiten zurückgekehrt war. Unverzüglich wurden an der Einsatzstelle das Rettungsboot der Abteilung Rheinstetten und das Mehrzweckboot der Abteilung Neuburgweier zu Wasser gelassen. Während das Rettungsboot den Bereich des Seeguggers kontrollierte und anwesende Personengruppen anhand einer Personenbeschreibung befragte, kontrollierte das Mehrzweckboot unter anderem den Bereich des Hundestrandes mit Hilfe von Sonar. Unterdessen wurde die Person auch an Land gesucht und der Strandabschnitt ausgeleuchtet. Die Person, welche mit einem Schlauchboot unterwegs war, konnte im Einsatzverlauf durch das Mehrzweckboot angetroffen und zum Ufer eskoriert werden, wo sich herausstellte, dass es sich tatsächlich um die vermeintlich vermisste Person handelte. Der Einsatz konnte daraufhin beendet werden. Die Feuerwehr Rheinstetten war mit neun Fahrzeugen, zwei Booten und 32 Einsatzkräften im Einsatz. Die DLRG unterstützte mit 35 Einsatzkräften und neun Tauchern. Ebenfalls vor Ort waren Rettungsdienst und Polizei mit zahlreichen Fahrzeugen.
Beide Abteilungen der Feuerwehr Rheinstetten wurden am Mittwochmittag gegen 12:40 Uhr mit dem Einsatzstichwort "Brennende Kirche oder Glaubensstätte" in den Stadtteil Silberstreifen alarmiert. Mehrere Notrufer berichteten, dass es in der Moschee des albanisch islamischen Vereins brenne und dichter schwarzer Rauch aus den Türen dringen würde. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräften hatten anwesende Handwerker das Gebäude, in welchem sich auch Wohnungen befinden, geräumt und erste Löschversuche mit Feuerlöschern unternommen. Der ersteintreffende Kommandowagen konnte die Rückmeldung geben, dass es in einem Medienübergaberaum, in welchem sich der Gas- und Stromanschluss des Gebäudes befinden, brenne. Aus diesem Grund wurden der Notdienst des Stromversorgers und der Notdienst des Gasversorgers angefordert. Ein Trupp unter Atemschutz ging mit einem Kohlenstoffdioxid-Löscher in den Raum vor und konnte die Flammen an einem Elektrobauteil ablöschen. Außerdem wurden mehrere geöffnete Fenster durch die Einsatzkräfte geschlossen, bevor mit der Belüftung der Räumlichkeiten begonnen wurde. Die in Stellung gebrachte Drehleiter unterstützte die vor Ort befindlichen Monteure der Photovoltaikanlage dabei, die Anlage durch das Trennen der Kabelverbindungen vom Netz zu nehmen. An der Einsatzstelle wurden Sicherungsmaßnahmen durch die Notdienste von Energie- und Gasversorger durchgeführt und diese abschließend an die Polizei übergeben. Die Feuerwehr Rheinstetten war mit acht Fahrzeugen und der Hygienekomponenten im Einsatz. Die Hygienekomponente kommt immer dann zum Einsatz, wenn Einsatzkräfte durch Ruß und Brandgase kontaminiert sind, Ersatzkleidung benötigt wird und Material zur Reinigung ins zentrale Feuerwehrhaus verbracht werden muss. Der Rettungsdienst war mit einem Leitenden Notarzt, einem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, einem Notarztfahrzeug und zwei Rettungswagen vor Ort. Ebenfalls vor Ort war die Polizei.
Auf der Rückfahrt von der vorangegenen Einsatzstelle im Stadtteil Silberstreifen, kamen die Einsatzkräfte mit einem Fahrzeug der Abteilung Rheinstetten und einem Fahrzeug der Abteilung Neuburgweier zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 36 auf Höhe der neuen Stadtmitte hinzu. Mehrere Fahrzeugen waren beteiligt und mehrere Personen vom Unfall betroffen. Unverzüglich wurde die Einsatzstelle abgesichert und die beteiligten Personen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Die Feuerwehr Rheinstetten war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren ein Rettungswagen und ein Streifenwagen.
Am Donnerstagmorgen um 7:20 Uhr wurde die Abteilung Rheinstetten zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 36 in den Bereich der Neuen Messe alarmiert. Ein PKW habe sich überschlagen und es seien zwei Personen betroffen aber nicht eingeklemmt, so die Einsatzmeldung. Vor Ort bestätigte sich die Meldung und das betroffene Fahrzeug konnte auf der Straße auf den Rädern stehend vorgefunden werden. Die Betroffenen wurden durch den Rettungsdienst versorgt und die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich auf Sicherungsmaßnahmen. Neben der Absicherung gegen den fließenden Verkehr, wurde auch die Batterie am alleinbeteiligten Unfallfahrzeug abgeklemmt. Weitere Maßnahmen seitens der Feuerwehr waren nicht erforderlich. Die Abteilung Rheinstetten war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort waren zwei Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug, sowie die Polizei mit zwei Streifenwagen.
Zu einem weiteren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 36 am Donnerstag wurde die Abteilung Rheinstetten gegen 15:40 Uhr alarmiert. An der Kreuzung Bundesstraße 36 und Rheinaustraße im Stadtteil Mörsch, waren zwei Fahrzeuge zusammengestoßen. Aus einem der unfallbeteiligten Fahrzeuge traten größere Mengen Betriebsstoffe aus, die sich nach der ersten Erkundung als Kühlerflüssigkeit darstellten. Die Batterie an einem der Fahrzeuge wurde abgeklemmt, anschließend die Kühlerflüssigkeit mit einem Rohr von der Straße gespült und die Fahrbahn abschließend von Trümmerteilen befreit. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht erforderlich. Die Abteilung Rheinstetten war mit zwei Fahrzeugen im Einsatz. Während des Einsatzes sicherten Motorradpolizisten gegen den Verkehr ab und sperrten die Fahrbahn in Richtung Rastatt voll, was zu einem größeren Rückstau in den Stadtteil Mörsch führte. Die Polizei war mit drei Fahrzeugen vor Ort.
Am Samstagmittag kurz nach 12 Uhr wurde zunächst die zuständige Alarmgruppe der Abteilung Neuburgweier mit dem Stichwort „Ast oder Baum droht zu fallen“ alarmiert. Den abgebrochenen und gefährlich über der Straße hängenden Ast entdeckt hatte die Ortsvorsteherin des Stadtteils bei der jährlichen Obstbaumversteigerung. Da der Ast nicht gefahrlos mit tragbaren Leitern erreicht werden konnte, wurde die Drehleitermaschinisten der Abteilung Rheinstetten nachgefordert. Der unter Spannung stehende auf rund 15 Metern Höhe befindliche Ast wurde aus dem Drehleiterkorb mit einer Kettensäge von unten stückweise abgetragen. Abschließend wurden der Ast am Boden zerkleinert und die Straße gereinigt. Die Feuerwehr Rheinstetten war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort war die Polizei mit einem Streifenwagen, da ein Fahrzeug direkt unter dem absturzgefährdeten Ast geparkt hatte.
