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Kohlenmonoxidaustritt im Keller - Feuerwehr evakuierte 24 Wohneinheiten

fireman avatarZum zweiten Einsatz am Rosenmontag wurde die Abteilung Rheinstetten um 18:35 Uhr mit dem Stichwort „Gasgeruch im Gebäude“ alarmiert. In einem größeren Wohnkomplex mit insgesamt 24 Wohneinheiten im Mörscher Tiefgestade war in den Kellerräumen Gasgeruch feststellbar und auch ein Kohlenmonoxid-Melder schlug Alarm, woraufhin die Einsatzkräfte verständigt wurden. Ein Trupp unter Atemschutz erkundete den Keller, die Heizanlage und führte Messungen durch. Hierbei gaben mitgeführten Messgeräte sofort Alarm, woraufhin alle Bewohner des Wohngebäudes vorsorglich evakuiert wurden. An verschiedenen Punkten im Gebäude wurden Messungen durchgeführt und die Wohnungen kontrolliert.

Es stellte sich heraus, dass das Kohlenmonoxid an einer Pelletheizung entwich. Da sich das Messungen und das Hinzuziehen einer Heizungsfirma hinzogen, wurden die Anwohner im nahegelegenen evangelischen Gemeindezentrum betreut, wo sie sich aufwärmen und während der Einsatzdauer verweilen konnten. Eine kurzfristige Instandsetzung der Heizungsanlage war leider nicht möglich, da sich nach dem erneuten Einschalten der Anlage sofort erhöhte Kohlenstoffmonoxid-Messwerte zeigten. Die Anlage wurde daraufhin stillgelegt.


Nach und nach wurden alle Bewohner wieder in ihre Wohnungen gelassen. Zuvor wurde jede Wohnung mit Messgeräten auf das Eindringen von Kohlenmonoxid überprüft. Einige Bereiche mussten durch die Feuerwehr belüftet werden. Im Einsatz waren über mehrere Stunden rund 30 Einsatzkräfte und sechs Fahrzeuge der Abteilung Rheinstetten, ein Rettungswagen, ein Organisatorischer Leiter Rettungsdienst, fünf Angehörige der Notfallhilfe des DRK und anfangs auch ein Notarzt. Ebenso war die Polizei vor Ort gekommen und der Oberbürgermeister informiert worden.