Verkehrsunfälle, Brandeinsätze und Sicherheitswachen
Beide Abteilungen wurden am Donnerstagmorgen kurz vor 9 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage in einem Seniorenzentrum im Stadtteil Mörsch alarmiert. Nach einer Rückmeldung des zuerst eintreffenden Einsatzleiters fuhr lediglich das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug der Abteilung Rheinstetten die Einsatzstelle an. Es stellte sich heraus, dass ein Bewohner einen Handdruckmelder ohne erkennbaren Grund ausgelöst hatte. Die Brandmeldeanlage wurde zurückgestellt und die Einsatzstelle an einen Verantwortlichen übergeben. Die Feuerwehr Rheinstetten war mit zwei Fahrzeugen vor Ort und weiteren Einsatzkräften in beiden Feuerwehrhäusern in Bereitschaft.
Gerade als die Einsatzkräfte der Abteilung Rheinstetten die vorangegangene Einsatzstelle verlassen wollten, meldete die Leitstelle über Funk einen weiteren Einsatz im Stadtgebiet. Auf der Landstraße L566 war es zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen gekommen und Betriebsstoffe würden auslaufen, so die Einsatzmeldung. Unverzüglich verlies das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug die vorherige Einsatzstelle und traf nach kurzer Fahrzeit ein.
Vor Ort hatte sich eine zufällig dazukommende Einsatzkraft der Feuerwehr Rheinstetten bereits einen Überblick verschafft und Beteiligte betreut. Rund um die Einsatzstelle hatte sich bereits ein starker Rückstau gebildet, wendende Fahrzeuge erschwerten die Anfahrt der Einsatzkräfte und die Landstraße musste vollgesperrt werden. In einem der insgesamt drei unfallbeteiligten Fahrzeuge befand sich noch ein Hund. Der Hund wurde durch die Feuerwehr betreut. Es stellte sich heraus, dass sich zum Zeitpunkt des Unfalles ein weiterer Hund im Fahrzeug befunden hatte, jedoch geflüchtet war, woraufhin die Polizei den Nahbereich absuchte - im Laufe des Tages konnte laut SocialMedia das Tier wieder an die Besitzer übergeben werden. An zwei Fahrzeugen wurden die Batterien abgeklemmt. Außerdem wurden auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen sowie abgebunden, um eine Ausbreitung zu verhindern. Während der gesamten Einsatzmaßnahmen wurde der Brandschutz sichergestellt. Die Einsatzstelle wurde abschließend an die Polizei übergeben, die eine Reinigung der Fahrbahn veranlasste. Durch die Sperrung des Messetunnels und die längere Vollsperrung der Landstraße kam es zu großen Rückstaus. Die Abteilung Rheinstetten war mit drei Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort waren zwei Rettungswagen, zwei Streifenwagen und der Verkehrsunfalldienst.
Die Abteilung Rheinstetten wurde am Freitagnachmittag gegen 16:15 Uhr zu einer in einem Fahrstuhl eingeschlossenen Person im Stadtteil Forchheim alarmiert. Die Person konnte mit Spezialwerkzeug rasch und wohlauf im Erdgeschoss befreit werden. Der Fahrstuhl wurde als defekt gekennzeichnet und eine Fachfirma verständigt. Die Feuerwehr Rheinstetten war mit zwei Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort war ein Rettungswagen.
Nur rund anderthalb Stunden nach dem vorangegangenen Einsatz wurde die zuständige Alarmgruppe der Abteilung Rheinstetten um 17:50 Uhr erneut alarmiert. Bewohner eines Hochhauses hatten einen andauernden Alarmton wahrgenommen und die Einsatzkräfte alarmiert. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Brandmeldeanlage einer Schule nebenan ausgelöst hatte und ursächlich für den Warnton war. Bis zum Eintreffen der Einsatzkräfte war die Brandmeldeanlage jedoch bereits zurückgestellt und der Warnton abgestellt. Die Feuerwehr musste nicht weiter tätig werden. Die Abteilung Rheinstetten war mit einem Fahrzeug vor Ort.
Am Samstagabend gegen 19:40 Uhr wurde die zuständige Alarmgruppe der Abteilung Rheinstetten zu einer Einsatzstelle des Rettungsdienstes in den Stadtteil Silberstreifen alarmiert. Zwei Personen hatten etwas auf einer Herdplatte in der Küche erhitzt und mussten zwischenzeitlich dem Rettungsdienst aufgrund von gesundheitlichen Beschwerden vorgestellt werden. Die Wohnung sei leicht verraucht, der Herd jedoch bereits abgeschaltet, so die Einsatzmeldung. Die Räumlichkeiten wurden mit einem Mehrgasmessgerät ohne Feststellungen überprüft und die Wohnung durch das Öffnen von Fenstern belüftet. Weitere Maßnahmen der Feuerwehr waren nicht erforderlich. Die Abteilung Rheinstetten war mit zwei Fahrzeugen vor Ort. Ebenfalls vor Ort war der Rettungsdienst mit zwei Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug.
Am Freitag und Samstag führte jeweils zwei Einsatzkräfte der Abteilung Rheinstetten eine Sicherheitswache anlässlich der "Abenteuer des Captain Morgan" in der Keltenhalle durch.
Am Sonntagvormittag um 10:22 Uhr wurde die Abteilung Rheinstetten gemeinsam mit zahlreichen weiteren Einsatzkräften zu einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 36 in Fahrtrichtung Karlsruhe alarmiert. Mehrere Fahrzeuge seien verunfallt und es gäbe mehrere verletzte Personen, so die Einsatzmeldung. Bereits auf der Anfahrt hatte sich ein Rückstau gebildet, der den anrückenden Kräften ein schnelles Durchkommen teilweise erschwerte. An der Unfallstelle konnte die Meldung bestätigt und konkretisiert werden. Insgesamt waren drei PKW, ein LKW und fünf verletzte Personen in den Unfall unweit der Neuen Messe involviert. Durch die Feuerwehr wurden verschiedene Sicherungsmaßnahmen vorgenommen, so wurde der Brandschutz sichergestellt, die Einsatzstelle gegen Verkehr gesichert und die Batterien an den unfallbeteiligten Fahrzeugen abgeklemmt. Außerdem wurde ein Patient erstversorgt und anschließend an den Rettungsdienst übergeben. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen mussten alle drei Fahrspuren in Richtung Kalrsruhe gesperrt werden, was zu einem größeren Rückstau entlang der B36 führte. Die Abteilung Rheinstetten war mit vier Fahrzeugen vor Ort. Der Rettungsdienst war mit drei Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug im Einsatz. Ebenfalls vor Ort war die Polizei mit drei Streifenwagen.


