Zwei technische Hilfeleistungen
Die Abteilung Rheinstetten wurde am Montagnachmittag kurz vor 15 Uhr zu einem gemeldeten Austritt von Hydrauliköl in den Stadtteil Forchheim alarmiert. Der Notrufer hatte den Einsatzkräften einen Treffpunkt genannt, da es sich um eine nicht einfach zu findende Einsatzstelle in mitten eines Schutzgebietes handelte. Die drei Einsatzfahrzeuge vor Ort warteten auf den Lotsen und machten sich dann entlang des Dorfbachs auf den Weg zur eigentlichen Einsatzstelle. Vor Ort war es aufgrund eines Defektes an einem Hubsteiger zu einem Austritt von etwa 100 Litern Hydrauliköl gekommen. Die auf der Baustelle anwesenden Personen hatten jedoch bereits vorbildlich reagiert, den betroffenen Bereich mit Bindemittel abgestreut und weiteres austretendes Öl mit einem Behälter aufgefangen. Auch ein Bagger zur Einsäumung war bereits auf dem Weg.
Da sich die Einsatzstelle nach genauer Prüfung im Einsatzgebiet der Feuerwehr Karlsruhe befand, wurde der zuständige Einsatzleiter informiert und das Umweltamt verständigt. Die Abteilung Rheinstetten war mit drei Fahrzeugen vor Ort und musste nicht tätig werden. Ebenfalls vor Ort war die Polizei mit einem Streifenwagen. Einen Tag später erfolgte außerdem eine Nachschau durch den Einsatzleitdienst, ob die erforderlichen Maßnahmen zum Umweltschutz eingeleitet worden waren.
Am Mittwochnachmittag wurden beide Abteilungen und zahlreiche weitere Einsatzkräfte kurz vor 13 Uhr zur einem Verkehrsunfall auf die Landstraße 566 im Bereich des Wasserwerks im Hardtwald zwischen Mörsch und Ettlingen alarmiert, nachdem ein sogenannter eCall die Rettungskette in Gang gesetzt hatte. Das eCall-System, welches in vielen modernen Fahrzeugen verbaut ist, ist ein automatisches Notrufsystem, das bei einem Unfall selbstständig einen Notruf an eine Leitstelle absetzt. Dabei werden unter anderem der Standort und weitere relevante Fahrzeuginformationen übermittelt, um schnelle Hilfe zu ermöglichen. An der übermittelten Einsatzstelle konnten die Einsatzkräfte allerdings keinen Verkehrsunfall und auch kein verunfalltes Fahrzeug finden. Das Gebiet wurde weitläufig kontrolliert, beide Strecken Richtung Ettlingen abgefahren und auf Unfallzeichen an der Landstraße geachtet. Nach einiger Zeit wurde der Einsatz ohne Feststellung beendet. Aus welchem Grund der eCall ausgelöst hatte, blieb zum Einsatzende unklar. Die Feuerwehr Rheinstetten war mit vier Fahrzeugen im Einsatz. Vor Ort waren außerdem ein Streifenwagen, ein Rettungswagen und ein organisatorischer Leiter des Rettungsdienstes.


