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Feuerwehr Rheinstetten
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Badeunfall am Epplesee endete tödlich
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Gegen 13:45 Uhr alarmierte die am Epplesee anwesende Wachmannschaft der DLRG Südhardt weitere Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst DLRG und Polizei wegen eines, von einer Passantin gemeldeten, Ertrinkungsunfalls im Baggersee. Der Vermisste sei seit mehreren Minuten unter Wasser gewesen, so die Meldung.

Die wachhabende Mannschaft der DLRG suchte sofort mit einem Rettungsboot nach dem Vermissten. Durch die enorme Tiefe von etwa 15 Metern im Unglücksbereich und nahezu keiner Sicht unter Wasser mussten die Wachmannschaft und ein Schnorchler sämtliche Rettungsversuche abbrechen und auf die ebenfalls alarmierten Taucher warten, um sich nicht selbst zu gefährden. Vier Taucher der DLRG suchten gesichert und unter schwierigen Bedingungen den Grund ab und wurden in einer Tiefe von etwa 12 Metern fündig. Die gefundene Person wurde sofort an die Wasseroberfläche gebracht. Unter fortlaufender Reanimation auf dem Mehrzweckboot der Feuerwehr wurde sie ans Ufer gefahren und dem Rettungsdienst übergeben. Der Mann verstarb am frühen Abend im Krankenhaus.

Neben vier Booten, zwei der Feuerwehr und zwei der DLRG, war auch kurzzeitig ein Polizeihubschrauber in die Suchaktion eingebunden.

Mehrere hunderte Schaulustige verfolgten den Rettungseinsatz vom Ufer des Hauptbadestrandes aus, wodurch es bereits auf der Anfahrt der Einsatzkräfte und auch im weiteren Einsatzverlauf zu Behinderungen kam und zusätzlicher Sichtschutz durch die Einsatzkräfte aufgebaut werden musste. Eine Person, welche das Auftauchen des Vermissten und dessen Reanimation filmte, wurde der Polizei gemeldet und mitsamt Smartphone übergeben – ein solches Verhalten kann nicht toleriert werden!

Die Feuerwehr Rheinstetten war mit 41 Einsatzkräften und neun Fahrzeugen unter Leitung von Feuerwehrkommandant Jürgen Landhäußer im Einsatz. Die DLRG war mit 27 Einsatzkräften und vier Tauchern, die Polizei mit sechs